Wir bleiben in Verbindung und entdecken neue Möglichkeiten…

Was noch vor Wochen undenkbar gewesen wäre, ist jetzt Realität: Wir arbeiten fast ausschließlich digital!

Die Einschränkungen durch COVID-19 haben uns vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Wie können wir trotz Kontaktverbot weiter arbeiten, als Team, mit Pflegeeltern und Eltern in Verbindung sein? Können wir per Mail all unsere Teamthemen besprechen oder ist doch ein Chat-Tool besser geeignet? Kann Beratung ausschließlich per Telefon funktionieren? Und wie geht das eigentlich mit der Videokonferenz ? Was ist mit den Besuchskontakten? Wie können Eltern in dieser Zeit mit ihren Kindern in Verbindung bleiben, wenn Besuchskontakte nicht mehr stattfinden? Fragen über Fragen!

Und es gibt Antworten:

Nach mehreren Versuchen mit Chat und Mails, „teamen“ wir jetzt regelmäßig per Videokonferenz. Das geht erstaunlich gut und mit ein bisschen Disziplin funktioniert es, dass nicht alle durcheinander reden. „Ich will was sagen“: dann her mit der grünen Karte oder sonstigem grünen Gegenstand – auch grüne Garnrollen eignen sich dafür :-). „Irgendwas stimmt nicht“, der Ton ist schlecht oder es gibt eine andere Störung: zeige die rote Karte. Eigentlich ganz einfach und dazu noch erstaunlich effizient. Das obligatorische Teamfrühstück muss dabei noch nicht einmal ausfallen. Bei ausgeschaltetem Mikro lässt sich entspannt der Kaffee schlürfen oder vom Brötchen abbeißen.

Am 16.März hat unser Elterncafé, in den Räumen des Café Klatsch in der Oberhausener Innenstadt, die Türen geschlossen. Dort finden keine Besuchskontakte mehr statt und auch die Villa ist keine Option.

Ein herber Einschnitt für viele Eltern und Kinder. Wir sind sehr dankbar für die vielen verständnisvollen Reaktionen der Eltern und haben miteinander überlegt, wie Kontakt – wenn auch nur virtuell – gelingen kann, was jeder dazu beitragen kann. So telefonieren einige Kinder mit ihren Eltern, Pflegeeltern schicken Eltern Bilder und kleine Videos von den Kindern und auch ein Geburtstagsbesuch per Videokonferenz war möglich. Not macht bekanntlich erfinderisch.

Schon jetzt können wir feststellen:

Der persönliche Kontakt ist letztendlich auf Dauer nicht zu ersetzen. Uns physisch mit allen Sinnen zu begegnen unverzichtbar.

Und doch:

Warum nicht neue Begegnungsformen finden und ausprobieren, den persönlichen Kontakt auf diesem Wege ausbauen und sogar bereichern. Kein „entweder – oder“, sondern ein „sowohl als auch“.

Fürs Löwenzahn-Team grüßt herzlich

Nicole

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Kategorien: Allgemein