Aufsuchende Familientherapie

Manchmal…

… weiß ich nicht, wie es mit uns weiter gehen soll!

… bin ich mit der Erziehung unserer Kinder überfordert.

… tut es gut, die Augen vor den Problemen zu verschließen und so weiter zu machenwie bisher. Ich     habe Angst, dass unsere Kinder nicht mehr bei uns leben können.

… glauben andere zu wissen, was gut für uns ist. Dabei kennen Sie uns gar nicht!

… wünsche ich mir Hilfe von jemandem zu bekommen, der uns nicht nur sagt, was wir zu tun haben oder der nicht nur sagt, was schlecht bei uns läuft.

Wir brauchen jemanden, …

… der unsere Familie als Ganzes sieht und uns erklären kann, warum manches läuft, wie es läuft.

… der auch unsere Fähigkeiten erkennt und uns dabei hilft, diese sinnvoll einzusetzen.

… der gemeinsam mit uns eine Perspektive erarbeitet, die für unsere Familie auch umsetzbar ist.

Das Angebot der aufsuchenden Familientherapie richtet sich an Familien bzw. Erziehende, deren Kinder für ca. 6 Monate zur Abklärung der weiteren Lebensperspektive in einer Pflegestelle untergebracht sind.

Ziel dieser unterstützdenden Maßnahme ist es, die ELtern in ihren erzieherischen Kompetenzne so zu stärken, dass eine Rückführung in den elterlichen Haushalt zum Wohle des Kindes sowie der gesamten Familie erreicht wird.

Voraussetzung für diese lösungsorientierte Therapieform ist die Bereitschaft der Erziehenden zur Auseinandersetzung mit dem System Familie und die Bereitschaft, neue Handlungsmuster zu erlernen.

Die Ausgestaltung der Maßnahme besteht aus wöchentlichen familientherapeutischenSitzungen, intensiver Kooperation mit der Pflegestellenberatung, Austausch mit der Pflegestelle sowie zeitnaher Informationsweitergabe an die verantwortliche Fachkraft des Jugendamtes.

Die Durchführung erfolgt im Co-Therapeutensystem durch Sozialarbeiter/Innen bzw. Sozialpädagog/Innen mit entsprechender beruflicher Qualifikation im Bereich Systemische Familientherapie.